2017

3|17

 Geschmack

 

 

TINO ERBENs Zeichnung ist als Amuse-Gueule ganz und gar das Gegenteil einer herben Enttäuschung.

HANS TEN DOORNKAAT beweist als Kritiker und Verleger Geschmack und sorgt als Lehrer für dessen Bildung.

Well done! Muss man immer wieder zu NELE STEINBORN sagen, die für die grafische Gestaltung von 1001 Buch verantwortlich ist.

In der Buchbranche gilt Aktualität als höchstes Gut – SILKE RABUS plädiert für Qualität, die nachhaltig wirkt. Bei der Lektüre eines gut abgehangenen Erzählstoffes lässt sich nämlich auch gut abhängen.

Wenn Mrs Pickwell zum Abendessen pfeift und sogar Maniac Magee sich eingeladen fühlt, wenn Polleke mit Oma und Opa am Abendbrottisch sitzt oder Granny Torelli ihre wunderbare Zuppa kocht während Rosie ihr Herz aufräumt, dann wird ELA WILDBERGER ganz mollig ums Leseherz.

SARAH MICHAELA ORLOVSKY schickt drei Figuren auf den großelterlichen Dachboden und beweist dort ihren sehr trockenen Humor.

CHRISTINE PAXMANN warnt vor harten Brocken und anderen Geschmacksfallen, in die man als Rezensentin leicht tappen kann.

VERENA HOCHLEITNER hat heiße Tipps parat für die Hundstage.

CHRISTINA ULM hat nichts gegen geschmalzene Literatur – ist schließlich immer noch besser als trockenes Brot.

LINDA WOLFSGRUBER zeichnet mit spitzer Feder und Pinsel gegen die Rohheit.

HEIDI LEXE mag keinen lauwarmen Tee, hat aber nichts gegen eine Geschmacklosigkeit, in der reichlich Wiener Blut fließt.

REGINA KEHN zeigt allen und besonders einem, die und der gar kein Herz haben für ihre Umwelt, ihre kalte Schulter.

MANUELA KALBERMATTEN plädiert für authentische weibliche sexyness.

KATHRIN WEXBERG hat kein Problem, von ihrem süßen Zeug was abzugeben.

Ausgesprochen spritzig serviert CHRISTINE TRESCH Kinderbücher mit erfrischendem Kohlesäureanteil.

WILLI PUCHNER hat auf seiner Palette die Farben von süßsauer zusammengemischt.

ANNA STEMMANN fokussiert scharfsichtig auf die unscharfen Stellen von Texten.

ELISABETH STEINKELLNER & MICHAEL ROHER stellen sich in den Dienst literarischer Stilberatung.

Nicht den Geschmack, aber das literarische Wissen der Leserinnen und Leser stellt KLAUS NOWAK in Frage.

SUSAN KRELLER verdichtet einen großzügigen Obstteller.

Trunken von der Süffigkeit der Literatur ist JENS RASSMUS.

Die eine Heranwachsende isst nichts mehr, die andere zu viel – JANA SOMMEREGGER hat beider Geschichten gelesen.

SASKIA HULA plädiert auch für das gesunde Mittelmaß – nicht nur in Bezug auf Salz.

Auf die Fadesse mag LEONORA LEITL nicht verzichten und erzählt warum das so ist.

Für ROSWITHA BUDEUS-BUDDE hat der Geschmack an der Lektüre mit der Lust aufs Essen begonnen.

Für STEFANIE HARJES ist sauer sehr zitronengelb.

Den literarischen Geschmacksverstärkern geht PETER RINNERTHALER nicht auf den Leim - aber auch nicht an die Gurgel.

CAROLINE ROEDER bedankt sich höflichst bei den Leserinnen und Lesern.

Zum Inhaltsverzeichnis

 
Inhalt 
Herb

Von Tino Erben

Vorlaut

Von Franz Lettner

Schneller Geschmack, langsamer Genuss?

Von Hans ten Doornkaat

Well done

Von Nele Steinborn

Abgehangen

Von Silke Rabus

Mollig

Von Ela Wildberger

Trocken

Von Sarah Michaela Orlovsk´y

Bücher sind wie Currywürste

Von Christine Paxmann

Heiß

Von Verena Hochleitner

G´schmalzen

Von Christina Ulm

Medium rare

Von Linda Wolfsgruber

Geschmacklos

Von Heidi Lexe

Kalt

Von Regina Kehn

Sexy

Von Manuela Kalbermatten

Süß

Von Kathrin Wexberg

Spritzig

Von Christine Tresch

Süßsauer

Von Willi Puchner

Scharf

Von Anna Stemmann

Bittersüß

Von Elisabeth Steinkellner und Michael Roher

Wer ist es?

Ein literarisch-geschmackvolles Rätsel von Klaus Nowak - ab 15. September ist hier auf der Website die Lösung nachzulesen.

Fruchtig

Von Susan Kreller

Süffig

Von Jens Rassmus

Bitter

Von Jana Sommeregger

Gesalzen

Von Saskia Hula

Fad

VonLeonora Leitl

Kritik – eine Frage des Geschmacks?

Von Roswitha Budeus-Budde

Sauer

Von Stefanie Harjes

Aromatisiert

Von Peter Rinnerthaler

Geschmäcklerisch

Von Caroline Roeder

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