| Bilderbücher 2006 | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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Bruno Blume Illustriert von Verena Ballhaus, Quint Buchholz, Nadia Budde, Jacky Gleich und Susanne Janssen |
Antje Damm Hildesheim: Gerstenberg 2006 |
Arthur Geisert Um endlich im Dunkeln einschlafen zu können, erfindet das technisch versierte kleine Schwein eine höchst komplizierte Apparatur zum Licht-Ausmachen: Einen atemberaubenden Mechanismus nach dem Dominoprinzip, der sich durch genaues Hinschauen wirklich verstehen lässt. Am Ende der verrückten Kettenreaktion schläft das Kind natürlich schon… Ein familiäres Dauerthema, in genialen Bildern durchexerziert. Hildesheim: Gerstenberg 2006
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Emily Gravett |
Nikolaus Heidelbach Im Urlaub erzählt der Vater seiner Tochter jeden Abend die Geschichte von Gisela. Die strandet nach einem Schiffsunglück auf einer menschenleeren Insel und findet in den dort lebenden Erdmännchen dienstbeflissene Untergebene, die ihr alle Wünsche erfüllen. Doch als sie es übertreibt und sogar einen Bikini aus Erdmännchenfell verlangt, reicht es ihnen… Ironisch gebrochener Humor in Text und Bild als Parabel über Dienen und Befehlen und die Rache der Geknechteten. Weinheim: Beltz & Gelberg 2006 |
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Sybille Hein Wenn verschnupfte Riesen trotz Wärmflasche und Schal niesen müssen, wird ein gewaltiger Wirbelsturm Auslöser für allerhand skurrile Ereignisse und Katastrophen. Mit Segelschiffen, Ungeheuern, Piraten, Indianern und Marterpfählen wird da alles aufgeboten, was zu einem echten Abenteuer gehört. Vergnüglich – raffinierte Geschichte einer Kettenreaktion. Hamburg: Carlsen 2006
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Robert Ingpen
Der Traumfänger In einem Brief an seine Enkelin Alice erzählt Ingpen vom Leben des Traumfängers, der die schlechten Träume erhascht, ehe sie entwischen und sich wirklich ereignen. Es gibt viel zu tun - schließlich stören nicht nur Drachen oder Hexen, sondern auch Gnome, Trolle, Kobolde und andere seltsame Quälgeister unsere friedvollen Träume.
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Thé Tjong-Khing Viele spannende, lustige und bewegende Geschichten in einem Buch und kein Wort Text. Hat man erst einmal zu „lesen“ begonnen, jagt man nicht nur der Torte nach, die vor Herrn und Frau Hunds Augen gestohlen worden ist. Man will auch noch unbedingt erfahren, warum das Hasenkind so entsetzlich weint oder eine elegant behütete Katzendame plötzlich die Nase verbunden hat. Ein Bilderbuch zum Suchen und Finden, Nachdenken und Sich-Vertiefen. Frankfurt/M.: Moritz 2006 |
Ole Könnecke Anton versucht sich als Zauberer, auch wenn sein Hut ebenso groß ist wie er. Nach seinem ersten Spruch ist der Baum immer noch da, aber immerhin einen Vogel kann Anton her- und wegzaubern. Er ist ja erst am Beginn seiner Karriere. Liebenswerte Präsentation des (nicht nur) kindlichen Eifers, die Welt zentral zu steuern oder bei Irritationen wenigstens umzudeuten. Egal wie, Hauptsache das Ergebnis stimmt. München: Hanser 200632 S.; € 13,30; ISBN 3-446-20693-0; ab 3
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Nina Kuhn & Yvonne Kuschel (Ill.) Wenn Lilli die besorgte Frage der Mutter verneint, macht sie natürlich erst recht Unsinn. Da werden Badezimmerfliesen bemalt, Papas Pullover aufgetrennt oder das Badezimmer unter Wasser gesetzt: Wenn Lilli etwas Neues entdeckt, muss sie es sofort ausprobieren. Turbulent – listige Geschichte, begleitet von leichten farbigen Strichzeichnungen. St. Pölten: Residenz 2006 |
Christian Morgenstern /Peter Schössow (Ill.) Pigalle, Pigalle, so heißt die Riesen-Mausefalle mitten in Palmströms Garten. In dem mannshohen und drei Palmströms breiten Käfig sitzt der unglückliche Hausherr und entlockt nächtens seiner Geige betörende Töne. Sehr seltsam. Und dann auch wieder nicht, denn Palmström hat nicht Speck im Haus, dahingegen eine Maus – und die will er loswerden! Wunderbar komische Illustrationen zum bekannten Morgensterngedicht.
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Christine Nöstlinger & Thomas M. Müller (Ill.) Leons Vater ist waschechter Piratenkapitän und der festen Überzeugung, dass sein Sohn in seine Fußstapfen treten muss. Doch der pfeift auf die Familientradition und will Koch werden. Dass dieser heitere Generationen-Konflikt bei Nöstlinger zugunsten des Kindes entschieden wird, versteht sich von selbst. Weinheim: Beltz & Gelberg 2006 |
Lorenz Pauli & Kathrin Schärer (Ill.) Vier Tierfreunde veranstalten einen Wettkampf, wer die verrückteste Mutprobe erfinden und bestehen kann. Doch was für eine Maus eine ziemliche Herausforderung ist, ist für den Frosch keine Leistung. Eine lange Strecke tauchen kann seiner Meinung nach schließlich jeder…. Gewinner ist schließlich der Spatz, der sich dem Wettkampf verweigert – denn „Nein sagen“ erfordert oft den größten Mut. Zürich: Atlantis 2006
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Peggy Rathmann Abends im Zoo dreht der Wärter seine letzte Runde, vorbei an den Käfigen der Tiere. Die bleiben dank des findigen Gorillas nicht dort wo sie sein sollen, sondern begleiten den Wärter unbemerkt nach Hause zu seiner Frau. Höchst amüsantes textloses Bilderbuch mit einer Fülle witziger Details und pointiertem Ende. Frankfurt/M.: Moritz 2006
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Michael Rosen & Quentin Blake (Ill.) Autobiographisches Bilderbuch über den Verlust eines Kindes und die Trauer des Vaters, die manchmal in Wut, manchmal in Frustration umschlägt, verheimlicht wird und zwischendurch auch verschwindet. Eine sehr persönliche, aber auch universelle Geschichte, die zeigt, dass Trauerarbeit vor allem eines braucht: Zeit. Blakes Illustrationen begleiten das Wechselspiel der Gefühle mit grau – tristen und daneben farbig-fröhlichen Bildern. Aus dem Engl. von Richard Rosenstein
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Thomas Rosenlöcher & Jacky Gleich (Ill.) In einem winzigen Garten liegt ein Mann herum und schaut vergnügt in die Luft, als er plötzlich ein schmerzliches Ziehen in seinen Beinen spürt. Ich wachse noch, spricht er und freut sich. So fangen Fantasiereisen an, und diese hier handelt von den Füßen eines Mannes, die sich in unaufhaltsamem Wachstum auf eine Tour um die Welt machen. In diesem Sinne: Eine vergnügliche und gute Reise!
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Edith Schreiber-Wicke & Carola Holland (Ill.) Sie sind unzertrennliche Freunde. Sie sind gute Väter. Und sie sind schwul: Die beiden Pinguinmännchen Roy und Silo bauen eines Tages gemeinsam ein Nest, in dem sie unverdrossen einen Stein bebrüten. Da schieben ihnen die Pfleger ein echtes Ei unter, aus dem schließlich das Pinguinmädchen Tango schlüpft. Seitdem sind die drei eine Familie. Ein wunderbares Bilderbuch zu einem nicht alltäglichen Thema. Stuttgart: Thienemann 200632 S.; € 12,30; ISBN 3-522-43528-1; ab 4
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William Steig In den Ferien findet der kleine Esel Silvester einen roten Zauberstein, der Wünsche erfüllen kann. Feine Sache, bis er sich angesichts eines hungrigen Löwen wünscht, selbst ein Stein zu sein. Lange Zeit suchen seine Eltern suchen verzweifelt nach ihm - zunächst vergebens. Humorvoll – pointierte, aber auch sehr sensible Thematisierung von Glück und Unglück, Verlust und Trennung und der Frage, was geschieht, wenn man plötzlich verschwindet. Aus dem Amerikan. von Nicola T. Stuart
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Jutta Treiber & Jens Rassmus (Ill.) Für das Kind sitzt der Großvater immer noch verlässlich in seinem Ohrensessel, um sich seine Sorgen anzuhören und das immer gleiche Bilderbuch vorzulesen. Auch wenn sie ihn manchmal im Krankenhaus besuchen müssen, wo er im Rollstuhl auf sie wartet. Sehr stimmige Einheit von Text und Bild, die mit dem schweren Thema leicht, aber nicht leichtfertig umgehen. Wien: Dachs 2006
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Edward van de Vendel & Ingrid Godon (Ill.) Auf ihren gemeinsamen Spaziergängen treffen die ältere Anna Maria Sofia und der kleine Wim in seinem Kettcar auf verschiedene Personen und Begebenheiten, die von ihr mit scheinbar unpassenden Begriffen assoziiert werden. Ihr Weg führt die beiden auf den Friedhof und zu Annas Mann Henk, der Wim von Anna und ihrem Schicksal erzählt. Eine berührende Erzählung, in der bei aller Melancholie Hoffnung und Liebe dominieren. Aus dem Niederländ.von Rolf Erdorf
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