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Zur Präsentation der preisgekrönten Bücher durch Heidi Lexe und Klaus Nowak im Volltext

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1:0 für Gleisdorf

Die PreisträgerInnen des Österreichischen Kinder- und Jugendliteraturpreises 2003 standen schon seit der Jury-Entscheidung im Frühjahr dieses Jahres fest – diesbezüglich waren also keine Überraschungen zu erwarten. Dass die Preisverleihung im steirischen Gleisdorf trotzdem mit einem Paukenschlag begann, dafür sorgte Staatssekretär Franz Morak, der in seiner Rede bekannt gab, dass die höchste Anerkennung im Bereich der Literatur für junge LeserInnen künftig immer in Gleisdorf verliehen werden wird. Alle BürgerInnen Österreichs, egal wo sie leben, hätten Anspruch auf Kunst & Kultur. Also sei es nur recht und billig, dass kulturelle Events nicht nur in der Bundeshauptstadt stattfinden würden, sondern zu den Menschen in den Bundesländern kämen – so Franz Morak, der seine diesbezügliche (ja nicht ganz neue) Initiative als "Gleisdorfer Weg" bezeichnete und von den Anwesenden heftig beklatscht wurde. Vor dem Staatsekretär machten bereits der Gleisdorfer Bürgermeister Christoph Stark und Waltraud Klasnic, Landeshauptmann der Steiermark, in ihren Reden klar, dass eine Veranstaltung wie diese durchaus politischen Charakter haben kann.

Nach den Reden der PolitikerInnen folgte die Präsentation der preisgekrönten Bücher durch Heidi Lexe und Klaus Nowak, die auch der Jury angehörten. Fundiert und unterhaltsam wurden die Texte und Illustrationen noch einmal gewürdigt (hier nachzulesen ).

Leider war nur ein Teil der PreisträgerInnen persönlich anwesend, um die Auszeichnung aus den Händen des Staatssekretärs zu übernehmen: für Rindert Kromhout und Annemarie van Haeringen (Kinderbuchpreis für "Der kleine Esel und sein Geschenk für Jakob") übernahm der Übersetzer Daniel Löcker den Preis, für Ben Kuipers (Kinderbuchpreis für "Ich bin dein Freund") die Übersetzerin Hedwig von Bülow, für Monika Helfer und Birgitta Heiskel (Kinderbuchpreis für "Rosie in New York") der Verleger Herwig Bitsche, für Jacqueline Csuss (Übersetzungspreis für Bali Rais "Bloß (k)eine Heirat") Uta Roy-Seifert von der Interessensgemeinschaft der literarischen ÜbersetzerInnen. Von den PreisträgerInnen waren nur Heide Stöllinger (Illustrationspreis für "Der Schatten vom Hans") und Renate Welsh (Jugendbuchpreis für "Dieda oder Das fremde Kind"), die den Dank im Namen aller Ausgezeichneten formulierte, persönlich anwesend. Um die Anerkennung der Ehrenliste entgegenzunehmen waren Adelheid Dahimène, Heinz Janisch, Lene Mayer-Skumanz und Peter Wagner nach Gleisdorf gereist.

Wir gratulieren noch einmal allen PreisträgerInnen.

Und dann bleibt uns nur noch zu sagen: Nächstes Jahr wieder in Gleisdorf!

 

 

 
         
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