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Ausgezeichnet wurden
mit dem Kinder- und Jugendbuchpreis:
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Renate Welsh:
Dieda oder Das fremde Kind

Lilly Axster (Text) | Christine Aebi (Ill.):
Wenn ich groß bin, will ich fraulenzen

Heinz Janisch (Text) | Selda Marlin Soganci
(Ill.):
Schenk mir Flügel
mit dem Illustrationspreis

Sibylle Vogel: Hugo allein daheim
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Laudatio zum Kinder- und Jugendbuchpreis der Stadt
Wien 2003
Gehalten im Wiener Rathaus am 30. April 2004
von Silke Rabus
Sehr geehrter Herr Stadtrat, sehr verehrte Preisträgerinnen,
sehr geehrtes Publikum!
Das Schreiben von Büchern und im Speziellen von Kinderbüchern
ist, wie wir alle wissen, sehr einfach. Man setzt sich an den Computer,
und schon geht´s los. Sollte aus irgendeinem Grund der Schreibfluss
stocken, helfen Bücher wie "Erfolgreich Kinderbücher schreiben"
oder kreative Schreibseminare weiter. Dort lernen Sie dann beispielsweise
(ich zitiere) die einzelnen Alterstufen in
der Entwicklung eines Kindes und die entsprechenden Themen kennen.
Das notwendige Handwerk also; und zusätzlich brauchen Sie dann nur
noch ein wenig Talent. (Ich zitiere): Sie müssen
nur an Ihr Talent glauben. Denn niemand verlangt von Ihnen, dass Sie schon
als "kleiner Goethe" zu uns kommen. Kein Schreiber ist noch
vom Himmel gefallen.
Stimmt genau. Und jetzt gibt es wirklich keine Ausrede mehr kein
Buch zu schreiben. Allenfalls müssen Sie für den individuellen
Stoff Ihres Textes noch ein wenig recherchieren. Wie zum Beispiel Josephine,
die in einem Online-Forum zum Thema Pathologie nähere Informationen
für ihren Krimi erfragt: Hallo zusammen.
Ich habe mir vorgenommen ein Buch zu schreiben, was ansich nicht so schwer
ist. Nun bräuchte ich aber informationen darüber wie eine etwa
vier Monate alte Leiche ausscahut die Im Moor gelegen hat, erwürgt
wurde, achzehn Jahre alt, es fehlt der rechte Ringfinger und die Augenlieder
wurden ihr auch abgeschnitten. Ich wäre euch allen sehr dankbar wenn
ihr mit weiterhelfen könntet.
Selbst jenen, die es unverständlicherweise trotz aller Hilfe nicht
schaffen, ein Kinderbuch zu schreiben, kann geholfen werden, zum Beispiel
mit folgendem Angebot: (Ich zitiere): Wenn
Sie wünschen schreibe ich für Ihr Kind eine eigene Geschichte
- dazu müssten Sie mir nur mitteilen, welche Wörter / welcher
Inhalt vorkommen sollte. Wenn Sie mir z.B. 5 Wörter nennen kann ich
Ihnen dazu bereits eine Geschichte schreiben. Sind Sie interessiert? Dann
melden Sie sich doch - näheres können wir dann klären.
So. Und genau weil das Kinderbuchschreiben angeblich so einfach ist, bin
ich froh, dass es AutorInnen gibt, die es sich nicht so leicht machen.
Der diesjährige Kinder- und Jugendbuchpreis der Stadt Wien nämlich
weist eine hohe Qualität auf. Und diese ist, so meine ich, weniger
auf den Besuch von Schreibwerkstätten zurückzuführen, als
vielmehr auf das Talent der KünstlerInnen, auf ihr feinsinniges Gespür
im Umgang mit Worten und Bildern.
Dieda
Renate Welsh zum Beispiel ist eine
Autorin, die nicht nur auf ihre große Erfahrung im Schreiben, auf
ihr präzises Sprachgefühl verweisen kann, sondern auch und vor
allem auf jenes Wissen, mit dem man Geschichten erzählt, mit dem
man Vergangenes zu neuem literarischem Leben erweckt. Wie sonst wäre
es ihr gelungen, ein derart faszinierendes Kinderbuch wie einen gleichermaßen
überzeugenden Roman über Kindheit zu schreiben? Die Rede ist
von Dieda oder Das fremde Kind, herausgeben
vom Obelisk Verlag und thematisch eingebettet in die Zeit des Nationalsozialismus.
Ungemein geschickt bindet Renate Welsh ihre Protagonistin "Dieda"
in ein weitmaschiges Netz aus geschichtlichen Ereignissen und sozialen
Beziehungsgefügen ein: Nach dem Tod seiner Mutter lebt das einsame,
rebellische Mädchen übergangsweise bei "der Frau"
- der neuen Frau ihres Vaters und "dem Alten"
dem sie brutal misshandelnden Vater ihrer neuen Mutter auf dem
Land.
Durchgängig fasziniert beim Lesen die strikt durchgehaltene kindliche
Erzählperspektive, aus der "Diedas" naive Wahrnehmung zeitgeschichtlicher
Ereignisse ebenso sensibel beschrieben wird wie die angespannten Versuche,
nicht nur das Leben der "unberechenbaren" Erwachsenen zu begreifen,
sondern auch und noch viel mehr das eigene Heranwachsen. Gerade in der
Wiedergabe der kindlichen Gespräche zwischen "Dieda"
und ihren Freunden bzw. der zutiefst gestörten Kommunikation mit
ihrer "neuen Familie" zeigt sich Welshs beeindruckendes Gespür
für sprachliche Nuancen. Bis zum Ende des Buches und damit
auch der Rückkehr in die zerbombte Stadt Wien entsteht so,
Seite für Seite, das sprachlich ausgefeilte Porträt einer tragischen
Zeit, beispielhaft dargestellt am Schicksal eines einsamen Mädchens.
Wenn ich groß bin, will ich fraulenzen
Ja, die Einsamkeit. "So lonely", schreit etwa Sting, der Sänger
von Police, im gleichnamigen Song den Herzschmerz über seine unfreiwillig
erworbene Einsamkeit heraus. Und manchmal kann das Alleinsein wirklich
ganz schön schmerzhaft sein. Was man dagegen tun kann? Zum Beispiel
dieses: seid nicht bängstlich und panikt
herbumm, wenn ihr zuhause herumalleinert. werfelt euch schmissig der tür
entgegnerin und brachialt sie furch. wir zündeln die rastkete und
schnaufeln ins fall und wer glaubt, uns wäre bangst und zange, ist
schließlich selber unstücklich.
Das war ein Zitat aus Lilly
Axsters und Christine Aebis beim Empirie-Verlag erschienenen Bilderbuch:
Wenn ich groß bin, will ich fraulenzen,
Nein, eigentlich kein Buch im herkömmlichen Sinne, sondern viel eher
ein wagemutiges, ein sperriges Experiment, das ursprünglich für
die Bühne geschrieben wurde.
Hauptperson ist das Mädchen Johanna, das, allein zu Hause, sich von
der unheimlichen Atmosphäre in der leeren Wohnung abzulenken versucht.
Und zwar mit der von ihrer Tante Ada oft erzählten Geschichte zweier
Königinnen, die sich gegen die phantastische Königin der Macht
auflehnen.
Wie sie merken, geht es hier um das Spiel mit Märchenstoffen gleichermaßen
wie um das Spiel mit Sprache. Im raffiniert verzahnten Dialogstil lässt
Lilly Axster die beiden Erzählebenen einsame Kinderrealität
in der Wohnung und wunderliche Märchenwelt in Johannas Phantasie
zunächst parallel laufen, um sie abschließend zu einer
eigenständigen Märcheninterpretation zu verschmelzen. Christine
Aebi findet in ihren Illustrationen die passende Bildsprache: Die Königinnen
stehen konsequent bunt vor weißem Papier, Johanna und ihre vorgehaltene
Puppe bleiben blass-weiße Schablonen vor dem wild verkritzelten
Hintergrund.
Im Zusammenspiel von Bild und Text ist eine kluge und manchmal auch provokante
Geschichte über die Identitätsfindung eines Mädchens entstanden,
dessen fantastische Gedankenspielereien ihm gewissermaßen
beim Abheben aus der Realität geholfen haben.
Schenk mir Flügel
Apropos Abheben: Ich weiß nicht, wie es Ihnen geht, aber für
mich war es bis vor kurzem quasi erwiesen, dass Engel Flügel mit
Federn besitzen, die so ähnlich wie Schwanenflügel aussehen,
vielleicht noch mit einem Hauch Goldlack darüber.
Dass diese Theorie auf äußerst wackeligen Füßen
steht, weiß ich spätestens, seit dem ich das beim NP-Verlag
erschienene Bilderbuch Schenk mir Flügel
von Heinz Janisch und Selda Marlin Soganci
gelesen habe. Dort äußert ein Engel vom kindlichen Ich-Erzähler
gemalt und aus der Zweidimensionalität des Papiers zu räumlichem
Leben erwacht recht forsch den Wunsch nach innovativen Flügeln.
Und die bekommt er auch: Flügel aus Meereswellen oder aus Gras, aus
blühenden Zweigen oder einer Handvoll Schatten...
Wieder einmal ist es dem österreichischen Autor Heinz Janisch gelungen,
einen kleien, feinen Text zu entwerfen, der vor allem durch seine Reduziertheit
überzeugt. Hier stimmt jedes Wort, hier werden Bilder von großer
Präzision und voller Poesie entworfen.
Zu Janischs Sprachbildern schuf die in Österreich noch weitgehend
unbekannte Illustratorin Selda Marlin Soganci ungewöhnliche und faszinierende
Illustrationen: Als widerstandsfähige "Leinwand" nutzt
die deutsch-türkische Künstlerin, der aufgrund der Ausschreibungsbedingungen
zum Bedauern der Jury leider kein Preis zuerkannt werden konnte, helle,
zart gemaserte Fichtenholzplatten. Auf diesen entwirft sie in einer Mischtechnik
aus Ölkreiden, Bleistift, Acryl, Buntstift und gestempelten Mustern
breitformatige Bilder, auf deren Kunstfertigkeit wir an dieser Stelle
ausdrücklich hinweisen wollen.
Ügens, um noch einmal auf den Engel zu sprechen zu kommen
und in diesem Punkt scheint sich mein Halbwissen über himmlische
Gestalten doch zu bestätigen: Hilfsbereit, wie Engel nun mal sind,
revanchieren sie sich für alles Gute, was ihnen getan wird. Und so
nimmt am Ende des Buches der Engel den Jungen, der ihn eigentlich erst
erschaffen hat, unter den Arm und fliegt mit ihm drei Runden um den alten
Nussbaum. Zurück bleibt ein zartes, leichtes Bild, das direkt einem
Traum entnommen sein könnte.
Hugo allein daheim
Und Träume die hat ja wohl jeder, egal ob Engel, Mensch oder
Hund. Sie glauben mir nicht, dass Hunde den Traum vom besseren Leben träumen
können? Dann lesen Sie Sibylle Vogels
bei Picus erschienenes Bilderbuch Hugo allein daheim.
Das Szenario: Hugo, der Hund, soll während der Urlaubsabwesenheit
seiner Familie das Haus hüten. Soll, habe ich gesagt, denn jetzt
geht erst einmal die Post ab, schließlich hat auch ein Vierbeiner
das Recht auf das Ausleben seiner Träume: Jetzt
kann ich tun und lassen, was ich will, denkt das Hundeviech sich
kühn und fängt an, das Haus auf den Kopf zu stellen. Doch Träume,
um eine Platitüde zu verwenden, sind Schäume, und Freiheit nur
Schall und Rauch: Ich fühle mich ein bisschen
allein, formuliert der knappe, lakonische Text dann auch nach einer
Weile allzu sehr genossener Hundefreiheit. Und, noch wichtiger (auch für
uns Menschen) die weit existentielleren Fragen: Wer
streichelt mich? Wer kauft für mich ein? Die Einsamkeit ist
halt doch ein Hund allerdings ein wunderschön gezeichneter,
der dafür auch mit dem Illustrationspreis der Stadt Wien prämiert
wurde. Mit wenigen Kreide- und Buntstift-Umrisslinien
entwirft Sibylle Vogel flächige und ungemein komische Figurenszenarien
vor farbenfrohen Aquarellhintergründen: Dort tummelt sich dann unser
Hund Hugo - dargestellt als witzige, kreative und wahrlich überzeugende
Persönlichkeit.
Sibylle Vogel hat eindeutig das Talent zum Cartoonesken, wünschen
wir uns also, dass sie der Stadt Wien die Gelegenheit gibt, vielleicht
auch einmal einen Comic von ihr auszuzeichnen.
Anerkennungsliste
Nicht alle Bücher können Preise erhalten, auch wenn viele es
verdient hätten. Zum Glück gibt es aber eine Anerkennungsliste,
und auf dieser steht dieses Jahr ein Buch, das sich mit einer besonders
menschenverachtenden Hundekreation beschäftigt: dem "Menschenhündchen".
Kein Hundeleben für Bartolomé
Ausgehend von Diego Velázquez´ Bild "Die Familie Philipps
IV" (Museo del Prado, Madrid) besser bekannt als "Las
Meninas" - schuf Rachel van Kooij mit
ihrem Buch Kein Hundeleben für Bartolomé
ein eindrucksvolles Zeitporträt des spanischen Madrid rund um das
Jahr 1665. Im Zentrum des bei Jungbrunnen erschienenen Buches steht der
10-jährige Zwerg und Krüppel Bartolomé, der durch Zufall
von der spanischen Infantin Margarita entdeckt und von ihr als Spielzeug,
als "Menschenhündchen" missbraucht wird.
Rachel van Kooij gelingt es auf faszinierende Weise, einerseits das dramatische
Schicksal eines verkrüppelten Kindes im historischen Ambiente zu
schildern, andererseits die schillernden Verhältnisse am Hof des
Spanischen Königs und der dort eingerichteten Malerwerkstatt des
Diego Velázquez zu zeichnen. Über dessen Schule des Sehens
macht sie deutlich, dass Sachverhalte oder Personen unter verschiedenen
Blickwinkeln jeweils anders beurteilt werden müssen.
Freunde lässt man nicht im Stich
Wussten Sie zum Beispiel, dass die Sonne heute nur deswegen so hell strahlt
(nicht scheint), weil sie zuvor von einem Sonnenputzer poliert wurde (weil
der Sonnenputzer wieder einmal die Sonnenstrahlen nicht poliert hat)?
Na sehen Sie!
Antonia, die Protagonistin aus Sigrid Laubes und
Silke Lefflers bei Annette Betz erschienenem Bilderbuch Freunde
lässt man nicht im Stich, erfährt von diesen meteorologischen
Tatsachen auch erst, nachdem ihre Katze verschwunden ist. Auf den Tipp
ihrer besorgten Großmutter hin geht das Mädchen das flüchtige
Tier nämlich im Himmel suchen. Mit amüsanten Dialogen belebt
Sigrid Laube die dort stattfindenden Begegnungen mit verschiedenen Himmelsbewohnern:
dem Wolkenkuckuck zum Beispiel, dem Schneeschnitzer oder dem Blitzabwerfer.
Dazu schuf die in Vorarlberg geborene Textildesignerin und Illustratorin
Silke Leffler in einer akkurat gehandhabten Mischtechnik aus Papiercollagen,
Aquarell und Kreide/Kohle/Buntstift die Bilder. Und entlang der Nahrungskette
kommen wir damit von der Katze auch schon zum nächsten Tier, dem
Hecht:
Ich bin ein toller Hecht
Sie ist ein toller Hecht oder vielleicht treffender: eine tolle
Hechtin, möchte ich an dieser Stelle eigentlich ganz gerne einmal
über die Südtiroler Künstlerin Linda
Wolfsgruber sagen wobei ich das mit der Nahrungskette auch
sofort wieder zurücknehme. Nicht nur als Illustratorin, sondern diesmal
auch als Autorin schuf Linda Wolfsgruber mit dem wunderschön gesetzten
Bilderbuch Ich bin ein toller Hecht (erschienen
beim NP-Verlag) erneut etwas ganz Besonderes. Wie macht sie das nur? Jedes
Buch hat bei ihr seine ganz eigene Note, jedes Mal entsteht ein eigenes,
kleines Kunstwerk.
In diesem Fall kreiert sie wunderbar simple und schräge Wortmetaphern
rund um einen gestempelten Wal, dessen Körper, vergrößert,
verkleinert und in verschiedenste Richtungen gedreht, zu bekannten und
doch wieder höchst eigenartigen Gestalten mutiert: einer kessen Biene
zum Beispiel oder einem bunten Hund.
Übrigens: Die farbenfrohen Walmutationen stellt Linda Wolfsgruber
vor Papier, das mit Tee gefärbt ist, Schwarztee, glaube ich, und
damit sind wir auch schon nein, noch nicht beim später angesagten
Empfang, bei dem es trotz der früh angesetzten Stunde hoffentlich
auch etwas anderes als Schwarztee gibt sondern beim nächsten
und letzten Buch.
Probier Papier! Die vielen Seiten von Papier
Herausgegeben vom ZOOM Kindermuseum und verlegt
von öbv&hpt sowie dem G&G-Verlag, kann man in Probier
Papier tatsächlich von Seite zu Seite Papier probieren (im
übertragenen Sinn natürlich, essbares Papier ist leider nicht
eingefügt, aber vielleicht könnte man das an dieser Stelle noch
anregen?): Nach einer Idee von Kathrin Oder schufen Birgit Vollmeier und
Ulrike Zumtobel-Ortbauer jedenfalls ein Buch zum Genießen. Ein Buch,
auf wunderschön dickem, buntem Papier gedruckt, das sich selbst wiederum
ausschließlich mit Papier beschäftigt: Wer hat Papier erfunden,
wie wird es gemacht, was kann man mit Papier, gerade im spielerisch-kreativen
Bereich, alles so anstellen? Besonders fällt die von Ralf Herms/Rosebud
Inc. und Veronika Neubauer betreute Gestaltung des Buches ins Auge: der
sorgfältig geprägte Einband, die eingelegten Papiermuster, das
ansprechende, farbenfrohe Layout, die von verschiedenen KünstlerInnen
geschaffenen Illustrationen.
Papier als höchst sinnliches Material, das Mut Macht zum schön
gestalteten Experiment. In diesem Sinne bleibt den preisgekrönten
AutorInnen und IllustratorInnen nur zu wünschen, dass sie dem Papier
in all seinen Formen auch weiterhin ihre Ehre erweisen werden. Als Unterlage
für kreative Gedankenspiele in Worten, und als Hintergrund für
aufregende Illustrationen.
Herzlichen Dank!
© Silke Rabus
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Silke Rabus ist Mitarbeiterin des Büchereiverbandes
Österreichs Bvö 
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